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Newsletter vom 1.4.2018

Von «Lehrplan vors Volk» zu «Starke Volksschule Zürich»

 
Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters
 
Der Pulverdampf der Abstimmungskämpfe über die Gestaltung unserer Volksschule ist verraucht und der schulische Alltag ist wieder das Mass aller pädagogischen Dinge. Die kühnen Versprechungen des neuen Lehrplans und die angekündigten Verbesserungen zur Hebung des Niveaus beim frühen Sprachenunterricht klingen wohl noch in den Ohren vieler Eltern und mancher Schulpflegemitglieder. Zurzeit herrscht grosse Zuversicht, dass mit ausgeklügelten Bildungsprogrammen in allen Fächern schon bald spürbare Fortschritte zu verzeichnet werden können. Für viele scheinen die Weichen im Bildungssystem richtig gestellt zu sein. Und die Bildungspolitiker haben ihre Arbeit getan.

Die Lehrerschaft und ein Teil der Eltern sind da weit kritischer. Im besten Fall erwarten sie,dass alles, was sich als ungeeignet in der Praxis erweist, einfach nicht umgesetzt wird. Leider geht dabei oft vergessen, dass gescheiterte Reformen noch jahrelang weiterlaufen können. Lieber werden zusätzliche Mittel für die Rettung höchst umstrittener Projekte bewilligt als endlich einen Schlussstrich zu ziehen. 

Zum Glück haben die Bildungsplaner selber die Messlatte bereitgelegt, um den Erfolg der Neuerungen feststellen zu können. Gemäss neuem Lehrplan sollen in allen zentralen Fächern die Lernfortschritte der Schüler immer wieder ermittelt werden. Es dürfte also gar nicht so lange dauern, bis die Auswirkungen der Veränderungen in Form von Testresultaten und Schulberichten vorliegt. Da dürfte es selbst dem Kanton Zürich schwerfallen, die längst nötige Evaluation des Französischunterrichts noch weiter hinauszuschieben.

Im Titel unseres Newsletters haben Sie gesehen, dass wir einen Namenswechsel zu «Starke Volksschule Zürich» vorgenommen haben. Mit diesem neuen Markenzeichen möchten wir unterstreichen, dass wir mit den St. Galler, Basler und Berner Freunden zusammen den mutigen Kampf für eine starke Volksschule fortsetzen werden
Unser Ziel ist es, die Entwicklung unserer Volksschule genau zu beobachten und pointiert zu kommentieren. Um den Finger auf wunde Stellen legen zu können, sind wir ganz besonders auf die Hilfe aus unserer Leserschaft angewiesen. 

Liebe Leserinnen und Leser, bitte schicken Sie uns aufschlussreiche Berichte aus dem Schulalltag, damit wir die aktuelle Schulentwicklung präzis dokumentieren können. Unsere Pressestelle sammelt laufend geeignete Beiträge aus verschiedenen Quellen und bekommt immer wieder Texte namhafter Autoren aus erster Hand.

Wir hoffen, dass es uns auch diesmal gelungen ist, mit den tiefsinnigen Beiträgen von Carl Bossard und Peter Ruch sowie den Berichten über die Zunahme von Stresssymptomen bei Schulkindern Substanzielles zu vermitteln.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Osterausgabe

Für die Redaktion «Starke Volksschule Zürich»

Hanspeter Amstutz


 Inhalt

  • „Kennen Majestät das Alte schon?“
  • Die Bibel, Abstieg und Aufstieg
  • Fördern bis zur Überforderung
  • Davonrennen, nachhumpeln
  • Kommission befürwortet Tagesschulen
  • Oetwil stimmt neuer IT-Infrastruktur an Schulen und höheren Entschädigungen zu
    Kommentar

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